Slack- oder Baseline, zu Deutsch Schlappseil, ist eine seit kurzem in Mitteleuropa aufstreben-de Randsportart, welche einen regen Zulauf verzeichnet. Ihre Wurzeln liegen in den Vereinigten Staaten, wo in der Kletter- und Boulderszene nach Pausenfüllern zwischen den Trainingseinheiten gesucht wurde. Irgendwann kamen einige auf die Idee, Seile oder Bandmaterial zwischen zwei Fixpunkten zu spannen, um über jene zu balancieren.
Auf einem nur 2,5 – 4 cm breiten, gespannten Schlauchband zu balancieren, ist ab sofort nicht nur dem chinesischen Nationalzirkus vorbehalten. Es klingt zwar unmöglich, ist mit etwas Geduld binnen kurzer Zeit zu erlernen.
Zugegeben, auch ich glaubte zu Beginn nicht daran, „seiltanzen“ zu können. Um so auf-regender ist es, wenn man die ersten Schritte schafft und bemerkt, langsam den „Dreh“ herausgefunden zu haben.
Slacklinen hat einige gewinnbringende Aspekte,
unter welchen man es betrachten kann:
Aus gesundheitlicher Sicht betrachtet, wird es vor allem deinem Rücken und deinen Knie dienen.
Auf Mentaler Ebene deine Konzentration fördern.
Dein Selbstbewusstsein stärken, denn nach Abschluss des Workshops wirst du mit
den Worten „das kann ich nicht“ etwas vorsichtiger umgehen.
Spaß und Freude kommen auch sicher nicht zu kurz, denn es ist motivierend, wenn
man im Team die Erfolge anderer und seine eigenen miteinander teilt.
Man kann es auch mit Sicherheit als eine Form der Meditation betrachten, denn
einmal auf der „Line“ hat man nur noch ein Ziel vor Augen und vergisst alle Sorgen rundum (man hat schließlich neue….).
Ein perfekter Familiensport, den Kinder und Erwachsene gemeinsam ausüben
können.
Verlege deine Grenzen und tue deinem Köper etwas Gute!.